Am 02.07. begab sich der EF-Jahrgang auf eine kreative Reise ins Schülerlabor der Künste. Ziel war der Workshop „RE:Form“ – ein spannendes Format, das Gestaltung nicht nur als Sache von Designer:innen und Künstler:innen begreift, sondern als alltägliche Fähigkeit, die wir alle besitzen und nutzen.
Unter dem Leitgedanken „Woher kommen die Dinge, die uns umgeben?“ setzten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Herkunft und Gestaltung alltäglicher Gegenstände auseinander. Von der Handyhülle bis zum Apfeletikett, von der Sonnenbrille bis zur Fußballkarte – all diese Dinge sind nicht zufällig entstanden, sondern das Ergebnis bewusster und unbewusster Gestaltungsprozesse.
Im Zentrum des Workshops stand das Experimentieren. Mit einfachen Materialien wie Papier, Klammern und Scheren wurden erste Leuchtobjekte entworfen. Der spielerische, ergebnisoffene Umgang mit Formen, Proportionen und Lichtwirkung ließ Raum für individuelle Ideen und überraschende Erkenntnisse. Schnell zeigte sich: Gestalten bedeutet nicht nur „schön machen“, sondern vor allem „neu denken“, „verändern“ und „hinterfragen“.

Nach der analogen Phase folgte der Schritt in die digitale Welt: Die Papierprototypen wurden digitalisiert und mit Hilfe eines Laserschneiders aus Kunststoff gefertigt. So entstand aus einem kreativen Impuls ein greifbares, funktionales Objekt – die eigene Leuchte, bereit, ein neues Zuhause zu finden.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll, dass Gestaltung keine exklusive Disziplin ist. Vielmehr wurde spürbar: Jeder Mensch gestaltet – bewusst oder unbewusst – tagtäglich seine Umwelt. Der Workshop „RE:Form“ machte Mut, diese Fähigkeit zu erkennen, weiterzuentwickeln und mit einem neuen Blick auf alltägliche Dinge zu blicken.
Ein inspirierender Tag voller Kreativität, Teamarbeit und neuer Perspektiven – für viele sicherlich nicht der letzte Ausflug in die Welt des Designs.